Weisheitszahn

Weisheitszähne entfernen

Um die Osteotomie (Trennung/ Entfernung) eines retinierten (noch nicht durchgebrochenen) oder teilretinierten (Zahnkrone zumindest teilweise sichtbar), eventuell auch verlagerten, Weisheitszahnes für den Patienten / die Patientin so angenehm wie möglich zu gestalten kann der Patient / die Patientin während der Operation Musik hören.

Vorgehensweise

Sicheres entfernen der Weisheitszähne

Die Mundwinkel werden zur Schonung eingefettet. Um Schwellungen nach der Behandlung vorzubeugen, kann zuvor 5 mg Decortin eingenommen werden. Wissenschaftliche Studien belegen diese Vorgehensweise. Die operative Weisheitszahnentfernung wird regelmäßig bei Zahnarzt Dr. Manfred Gawora unter lokaler Betäubung durchgeführt. Falls nach aufklärendem Vorgespräch mit eingehender Erklärung der Vorgehensweise noch übergrosse Ängste bestehen, kann die Behandlung unter Narkose erfolgen.

Vor der lokalen Anästhesie kann die Schleimhaut des Patienten / der Patientin oberflächig betäubt werden. Dadurch ist eine nahezu schmerzfreie Betäubung möglich. Die Weisheitszahnentfernung sollte immer unter guter Sicht erfolgen. Dafür ist die richtige Darstellung des Operationsgebietes unter genauester Beachtung der anatomischen Strukturen wichtig. Hierbei gilt es so wenig Gewebe wie möglich zu beeinträchtigen.

In wenigen Fällen verläuft der Kiefernerv (Nervus alveolaris inferior) zwischen den Wurzeln des Weisheitszahnes. In diesen Fällen ist besondere Vorsicht geboten. Zur Diagnostik und Behandlungsplanung ist ein Röntgenbild, ein sogenanntes OPT, unbedingt erforderlich. Eventuell kann auch ein dreidimensionales Bild (DVT) notwendig sein.

Nach der Entfernung

Gute und schmerzfrei Wundheilung

Nach der Entfernung des Weisheitszahnes erfolgt die sorgfältige Spülung des Wundgebietes mit steriler Kochsalzlösung. Es wird immer darauf geachtet, dass, falls vorhanden, das sogenannte Zahnsäckchen entfernt wird, weil von ihm follikuläre Zysten ausgehen könnten. Beim Wundverschluss wird darauf geachtet, dass die Wundränder exakt aneinanderliegend vernäht werden, um eine gute und schmerzfrei Wundheilung zu gewährleisten.

Das Infektionsrisiko wird minimiert, indem man eine Jodoformtamponade in den entstandenen Hohlraum einlegt. Diese kann nach einigen Tagen, manchmal bereits nach 24 Stunden, entfernt werden.

Der Patient / Die Patientin sollte nach der Entfernung für die ersten 3-Tage kühlen und einen Tag nach der OP eine antibakterielle Mundspüllösung (chlorhexidinhaltig) anwenden. Antibiotika sind in der Regel nicht erforderlich. Die Nahtentfernung erfolgt regelmäßig sieben Tage nach dem Eingriff bei Ihrem Zahnarzt in Bäch - Freienbach vor Ort.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Ihr Zahnarzt und Praxisteam